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Kontemplationsrundbrief
Verankert im Auf und Ab

Liebe Freundinnen und Freunde auf dem Weg der Kontemplation,
liebe Interessierte in Nah und Fern!


Zunächst: Im November finden aufgrund der beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und unser aller Schutz keine Abendveranstaltungen in der Kirche der Stille statt, davon sind auch unsere Kontemplationsabende betroffen.

Zwei Wochen liegen nun die Schweige-Exerzitien im Kloster Helfta hinter uns. Sie waren - wie auch schon im Frühling - eine nicht geplante Vorbereitung für die stillere Zeit, die vor uns liegt - und für viel mehr:  für das Leben. Denn nach einer solchen Woche beginnt das eigentliche kontemplative Unterwegssein. Helfta ist Ort des vertieften Lauschens und Hinschmeckens auf das Wesentliche. Für unser Leben wie auch die Zeit in Helfta gilt:


Es ist eine Zeit des einfachen Lebens, ohne die vielen Dinge.
Das, was zum Leben gebraucht wird, ist vorhanden.



Klingt das nicht nach billigem Trost, sozusagen spirituellem Opium 2.0 für alle, die vor neuen Einschnitten stehen, sich gar vor einer Infektion fürchten?

Steht man am Anfang des kontemplativen Weges mögen solche Sätze uns zunächst im durchaus betäubende Sinne Trost spenden. Doch wie bei allen Rauschmitteln lässt die Wirkung mit der Zeit nach, unser Ego verlangt mehr (Bücher, Zitate), um befriedet zu werden. Bis alle Zitate schal schmecken und wir nur noch Mangel spüren - und wir vielleicht die Beschränkungen aufgrund der Corona-Epidemie verteufeln...

Bleibt man auf dem kontemplativen Weg, verspürt man mit den Jahren den Wunsch, schlichter zu leben. Man ist dankbar für die Geschenke des Lebens. Man unterstützt wohlmeinende Initiativen, spendet. Und doch kann es passieren, dass Unerwartetes mich aus der Bahn wirft. Vielleicht übestehe ich eine Epidemie unversehrt - und unberührt. Und dann ereilt mich ein unerwarteter Schicksalsschlag, nichts mehr scheint sicher.

Wie sagt Tauler?


Das Ich hätte gerne etwas
und es wüsste gerne etwas
und es wollte gerne etwas.
Bis dieses dreifache „Etwas“ in ihm stirbt,
kommt es den Menschen gar sauer an.

Das geht nicht an einem Tag
und auch nicht in kurzer Zeit.

Man muss dabei aushalten,
dann wird es zuletzt leicht und lustvoll.

(Johannes Tauler, 1300 - 1361)



Unsere kontemplative Lebensweise bedarf vor allem des geduldigen sich Aushaltens und Hinhaltens: Jahr um Jahr. Unser Unterwegssein kennt kein Ende, nur ein sich immer mehr Weiten.

Irgendwann wächst uns ein durchdringendes Lächeln zu, wir spüren die Fülle des Lebens und wissen, dass wir nichts davon verdient haben, so fleißig und gut wir auch immer waren.
Wir leben nun Verbundenheit,  werden tätig, z.B. für eine gerechtere Ökonomie (vgl. Gemeinwohlökonomie oder Bruttonationalglück).

Das Leben wird leicht und lustvoll - im Auf und ab unseres Unterwegsseins, bis in den Tod.

Und nun zurück zum Hier und Jetzt: Wenden wir uns aktiv gegen Ignoranz oder Panikmache. Seien wir achtsam, gerade auch für die Bedürfnisse der unserer Nächsten und Nachbarn. Dazu verhelfe uns Gott.

Vielleich können wir uns an den Kontemplationsabenden im Dezember oder dem Einkehrtag am 2. Advent sehen. Ich freue mich darauf, euch wieder zu sehen!


Werden wir einander und der Welt zum Segen, bis wir uns wiedersehen!


Euer Jens


Header einkehr-in-stille.de



Die nächsten Tage & Wochen im Schweigen:






Kontemplationstag - Einkehrtag im Advent


Eingesenkt ins unendliche Liebesmeer.
Augenblick für Augenblick”


(Sr. Maria Assumpta OCist)



2. Advent,
06. Dezember 2020
10.00 - 17.00 Uhr

Kirche der Stille
Helenenstraße 14 a
22765 Hamburg

Infos und Anmeldung bis zum 01. Dezember 2020.


Melde Dich bitte über die Website der Kirche der Stille an:



Eine Woche im Schweigen
Frühjahrskurs im Kloster Helfta

Kloster Helfta


Montag, 08. März, 18.00 Uhr bis
Sonntag, 14. März 2021, 11.30 Uhr

Mehr Infos hier.




Anmeldung nur über:

Link zum Kloster HelftaLindenstrasse 36
06295 Lutherstadt Eisleben
Tel.: 03475-711-400 (-461)
Fax: 03475-711-444
gaestehaus@kloster-helfta.de


Bürozeiten: Montag – Freitag von 9.00 Uhr bis 11.30 Uhr &
14.30 Uhr bis 16.30 Uhr

www.kloster-helfta.de



Die Kontemplationsabende in der Kirche der Stille 2020


Gemeinsam mit anderen unterwegs sein

  •  Jeden Montagabend in der Kirche der Stille (außer feiertags & in den Sommerferien)
  • 19.30 bis 21.00 Uhr
  • Kurzeinführung für „Neue“ jeweils 19.00 Uhr
  •  3 x 20 Minuten Sitzen in Stille

    Mehr Infos hier.





Die Tage und Wochen im Schweigen 2020


01. Februar 2020, Kirche der Stille (KdSt)
09. – 15. März 2020, Kloster Helfta: Frühjahrskurs
13. April 2020 (Ostermontag), KdSt
06. Juni 2020, KdSt
22. August 2020, KdSt
12. – 18. Oktober 2020, Kloster Helfta: Herbstkurs
24. Oktober 2020, KdSt

06. Dezember 2020 (2. Advent), KdSt

Sämtliche Infos und der Ausblick auf 2021 hier.



Artikel: Die leere schale meiner Sehnsucht - 6 Wochen kontemplativ unterwegs
Ein kontemlativer Selbstversuch:
6 Wochen auf dem inneren Weg unterwegs


Wie ist das eigentlich, wenn man sich auf den Weg macht? – Dieses „wie“ hat Kirsten Westhuis in ihrem Artikel „Die leere Schale meiner Sehnsucht“ anschaulich beschrieben. Sie ist Redakteurin im Verein Andere Zeiten (u.a. Herausgeber des Anderen Advents) und bat mich, sie in die Übung der Kontemplation einzuführen und sechs Wochen lang als Kontemplationslehrer zu begleiten.
Ihren Bericht kannst Du hier lesen!
Oder klicke auf das Titelbild und der Artikel wird als (speicherbare) pdf-Datei aufgerufen.


Einkehr zur Mitte - Eine Einführung in die Kontemplation
Einkehr zur Mitte - Eine Einführung in die Kontemplation als Lebensweg

Dieses Praxisbuch haben meine Lehrerin Luitgard und ich, nachdem es nicht über den Verlag erhältlich war, durchgesehen und überarbeitet. Luitgard schrieb es, nachdem viele KursteilnehmerInnen den Wunsch nach einem Ratgeber, besonders für die Zeit nach einer Meditationswoche, geäußert hatten. Luitgards Buch führt anschaulich und mit vielen Tipps in die rechte äußere und innere kontemplative Haltung ein. Sie beschreibt die Übung der Kontemplation in all ihren Vollzügen (sitzen, schreiten, schweigen etc.), praktische Hinweise für die Zeit nach einem Kurs und Gleichnisgeschichten zeigen Weg-Richtung an.
Klicke auf das Cover und das Buch wird als (speicherbare) pdf-Datei aufgerufen.



Kontemplativer Impuls via Twitter

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Artikel der KuM über das WFdK e.V.
Auch Kontemplative kochen nur mit Wasser!

- Ein persönlicher Rückblick auf sechs Jahre Würzburger Forum der Kontemplation -

Ich engagierte mich von 2012 bis 2018 in den – durchaus turbulenten! – ersten Jahren nach der Gründung des WFdK im Vorstand, verantwortlich u.a. für die Zeitschrift Kontemplation und Mystik (KuM). Dort habe ich auf die Jahre in einem Interview zurück geblickt. Klicke auf das Cover, um das Interview zu lesen.





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Dipl.-Psych. Jens Kretschmer

Kontemplationslehrer (WSdK, WdG)
Mitglied im Würzburger Forum der Kontemplation (WFdK) e.V.
Vorstandsmitglied im Förderverein Kirche der Stille e.V.

Scheplerstr. 75
D - 22767 Hamburg
Mobile: + 49 (0) 163 733 12 11

https://einkehr-in-stille.de


Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

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Jens Kretschmer
Scheplerstrasse 75
22767 Hamburg
Deutschland

0163 7331211